Der Florida Reiseführer und Ratgeber
Alligatorennachwuchs

Als wir und im Mai auf den Weg in das Corkscrew Swamp Sanctuary Naturschutzgebiet gemacht haben, waren wir in froher Erwartung, einige frei lebende Alligatoren zu sehen zu bekommen. Nach der Fahrt parkten wir unseren Wagen auf dem Parkplatz des Besucherzentrums und gingen erst einmal dort hinein um uns ein wenig über den Boardwalk und und unsere Möglichkeiten in diesem Gebiet zu erkunden. Im Innenraum des Besucherzentrums warteten auch schon allerhand Infos über die Natur und die dort lebenden Tiere auf uns. Es gab sogar einige interessante Bilder, von den Tieren, die auf dem Boardwalk fotografiert wurden.

Kurz darauf machten wir uns bewaffnet mit Fotoapparat und Fernglas auf den Bohlenweg. Die Sonne stand an diesem Tag hoch über dem Himmel Floridas und wir hatten zu unserem Glück ausreichend Wasser dabei. Die Idee ein Fernglas mitzunehmen hat sich bewährt und so konnten wir nach kurzer Gehzeit schon einige Hasen und verschieden Vögel sichten. Weiter auf dem Weg kamen wir immer mehr in ein Gebiet mit Bäumen, die zwar Schatten spendeten, jedoch war es noch immer sehr warm. Mit der Zahl der Bäume wuchs auch die Zahl der kleinen braunen und grünen Geckos, die uns teilweise auf unserem Weg begleiteten und immer wieder neugierig schauten, was wir denn hier wollten.

Da ich ein eher ängstlicher Typ bin und die ganze Zeit Angst hatte, mir würde möglicherweise eine Spinne auf den Kopf fallen, sah ich gelegentlich hoch und das war auch unser Glückstreffer. Auf einen Baum, einen halben Meter über unserem Köpfen, saß eine weiße Eule mit wunderschönen großenn dunklen Augen. Sie ließ sich von uns geduldig fotografieren und posierte regelrecht für uns. Wir waren sehr froh, ein solch schönes Motiv vor die Linse zu bekommen.

Weiter auf unserem Weg – und es ging nun schon zu Ende zu – tauchte leider noch immer keiner, der sehnlichst erwarteten Alligatoren auf. Aber ein schöner roter Vogel saß in Mitten von abgerissenen Zweigen auf einem alten Baumstamm im Schlamm. Seine Farbe wirkte auf diese Weise nur noch viel leuchtender und so mussten wir dieses Bild auch für unser Fotaalbum festhalten. In diesem Moment hörten wir einen ganz lauten Platscher und wunderten uns voher dieses Geräusch wohl kam.

Circa fünf bis zehn Meter weiter auf dem Bohlenweg gab es ein großes Wasserloch in dem nun ein großer Alligator lag und drumherum ein weiterer mit seinen zahlreichen Jungtieren. Sie bewegten sich kaum und schienen von uns auf dem Bohlenweg auch nicht die geringste Notiz zu nehmen. Die Alligatoren sahen in dieser Gruppe sehr friedlich aus und entspannten an dem schattigen Plätzchen. Wir waren total aus dem Häuschen und machten etliche Fotos. Um die Tiere auch nicht zu stören, flüsteten wir nur ganz leise und sprachen auch nur kaum miteinander.

Da genau vor dem Wasserloch eine Bank auf dem geschützten Bohlenweg stand, setzten wir uns dort auch noch hin und schauten den Tieren noch eine Weile zu. Das waren in diesem Urlaub die ersten frei lebenden Alligatoren, die wir gesehen hatten. Zurück in dem Besucherzentrum, erzählten wir dem Ranger on unseren tollen Beobachtungen und zeigten ihm, welche Tiere wir auf unserer Tour gesehen hatten.

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